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Anleitung zum Glücklichsein: 13 Tipps raus aus der schlechten Laune



Kennst du das Gefühl, dass du morgens schon schlecht gelaunt wach wirst und tief in dir spürst, dass dieser Tag deine Nerven strapazieren wird? In den allermeisten Fällen wird diese Befürchtung wahr: An jeder Ecke lauern Probleme, der Chef kritisiert einen aus dem Nichts, das Spiegelbild ist nicht so schön wie sonst, die Bahn hat Verspätung. Wenn man dem Sprichwort „Wie man in den Wald schreit, so hallt es zurück“ glauben mag, scheinen unsere Gedanken selbsterfüllende Prophezeiungen zu sein, die wir achtlos in die Welt hinausschicken.

Vielleicht realisierst du gerade jetzt in diesem Moment zum ersten Mal, dass du selbst die Verantwortung dafür trägst, positiv und glücklich durch den Tag zu gehen und die äußeren Umstände weniger dein Gefühl beeinflussen, als vielmehr eine Reaktion auf dein Mindset darstellen. Vielleicht ist dir dies aber auch schon länger bewusst.


Obwohl ich mir meiner Eigenverantwortlichkeit in Bezug auf mein Gefühlsleben schon lange bewusst bin, erlebe ich oft Tage, an denen ich mit einer Trotzhaltung wach werde und die Eigenverantwortung mit Füßen trete. Ich habe mir mittlerweile einige Strategien zurechtgelegt, auf die ich zurückgreife, wenn ich mal wieder das Gefühl habe, dass die Welt gegen mich ist.


1. Sei achtsam mit deinen Gedanken und Gefühlen!

Wenn du die Tendenz hast, deinen Ärger hinunterzuschlucken und dein Perfektionismus dich dazu antreibt, es allen recht machen zu wollen, wird dich bspw. die Wut, die du Stück für Stück unterdrückst, eines Moments, wenn das Fass voll ist, mit großer Wucht übermannen. Vielleicht wird sie sich sogar in deinem Körper in Form von Krankheit zeigen. Je früher du deine Gedanken und Gefühle bewusst wahrnimmst und ihren Ursprung hinterfragst, desto gesünder für dich. Wir sind nie ohne Grund wütend, neidisch, eifersüchtig oder ängstlich. Häufig liegen die Ursachen in Erlebnissen unserer Kindheit. Trau dich hinzuschauen und diese Gefühle bewusst anzunehmen.


2. Stoppe dich selbst!

Sobald du das Gefühl hast, du rutscht wieder auf die negative Schiene, hast du die Möglichkeit, dir selbst das „Stopp“-Signal zu geben. Ich stelle mir in Gedanken immer vor, wie ich vor einem Stoppschild stehe. Je bewusster du mit deinen Gedanken bist, desto häufiger wirst du die Situationen erkennen, in denen du wieder unbewusst ins Negative abgetaucht bist. Im Laufe der Zeit wirst du dann automatisch dein Stopp-Moment erkennen, ohne groß nachdenken zu müssen.


3. Beweg dich!

Bewegung hilft, dem Körper auf der Stelle Glückshormone zur Verfügung zu stellen. Meiner Meinung nach stärkt Sport auch die Selbstliebe. Am besten startest du noch jetzt damit, deine Lieblingsplaylist anzumachen und durch die Wohnung zu tanzen!


4. Gönn dir einen Tapetenwechsel!

Manchmal sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn dir die Decke bspw. beim Lernen vor der nächsten Klausur auf den Kopf fällt, dann höre auf dich zu quälen und gehe an die frische Luft oder triff dich mit guten Freunden auf einen Kaffee. Neue Eindrücke helfen, aus dem Teufelskreis negativer Gedanken auszutreten. Achte jedoch darauf, dass du keinen ungesunden Fluchtinstinkt entwickelst. Wir können uns nur äußerlich ablenken, um unsere Gedanken neu zu sortieren und uns zu inspirieren, aber vor den Problemen, die meist in uns selbst entstanden sind, konnte noch niemand weglaufen 😉


5. Fokussiere dich auf deine Ziele!

Wenn du wieder unzufrieden bist, meditiere und visualisiere dabei dein Leben, dass dich zu hundert Prozent erfüllt und glücklich machen würde. Schiebe die Zweifel und Ängste, die dir dein Ego schicken wird, beiseite und versuche dich mit deinem Herzen zu verbinden, um zu erkennen, welcher Weg für dich richtig ist. Erinnere dich an deine Vision, sobald du das Gefühl hast, dass dein Leben in die falsche Richtung geht. Gehe deine Lebenswege nach dem Motto love it, leave it or change (Laura Seiler)


6. Feiere jeden noch so kleinen Erfolg! Du wolltest heute eigentlich um 6 Uhr aufstehen, Yoga machen und meditieren, obwohl du sonst ein Langschläfer bist? Wenn du erst um 9 statt um 11 Uhr wach wirst, dann freue dich. Ein Erfolg ist ein Erfolg. Vergleiche dich dabei nie mit anderen, es gibt nur einen richtigen Weg für dich: Deinen eigenen Weg.

Es sind häufig die kleinen Schritte, die uns am Ende einer Reise zu einem Ziel geführt haben. Sei wertschätzender zu dir und freue dich über Stufe auf der Treppe, die dich weiter nach oben bringt.


7. Sei dankbar!

Sobald du deinen Fokus auf all die Dinge richtest, für die du dankbar bist, wird dich das Leben mehr und mehr mit Glücksgefühlen belohnen. Trainiere dich bewusst in Dankbarkeit, damit sie zu deinem Dauerzustand wird.


8. Erschaffe dir eine Morgenroutine!

Nimm dir morgens bewusst Zeit, um dir eine Intension für den Tag zu überlegen. Setz dir Tagesziele, die dich deiner Vision näher bringen können. Was kannst du heute schon tun oder fühlen, um deinem Traumleben näherzukommen? Für mich war das Beginnen mit meiner Morgenroutine ein echter Gamechanger.


10. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun!

Du arbeitest viel an dir und hast dich weiterentwickelt, aber fällst zurück ins Lower Self, wenn du mit bestimmten Menschen Zeit verbringst? Du hast das Gefühl, das sie dir gegenüber zunehmend negativer werden? Du bekommst ein schlechtes Gewissen, weil dein Herz dir sagt, dass du dich abgrenzen sollst, aber dein Ego dir einredet, dass du gefallen musst, um geliebt zu werden?

Du musst GAR NICHTS, außer dir selbst die oberste Priorität zu sein. Sobald du Menschen, die dir nicht guttun loslässt, wirst du den Raum für diejenigen freigeben, die dich mit ihrer positiven Art und ihren Visionen inspirieren und bereichern.

Denk immer daran, echte Liebe und Zuneigung ist erwartungsfrei, sie existiert einfach.


11. Lasse die Vergangenheit endlich los und lebe im Hier und Jetzt!

Lasse nicht nur negative Menschen los, sondern auch jegliche Vorwürfe, Schuldzuweisungen und andere negative Emotionen, an denen du noch festhältst. Ich weiß, es klingt unglaublich esoterisch, aber übe dich in Vergebung.

Wir haben häufig das Gefühl, dass Menschen gegen uns sind und uns unfair behandeln. Ich sage dir eins: Ich habe für mich festgestellt, dass mich in meiner Vergangenheit NIEMAND so unfair und fies behandelt hat wie ich mich selbst. Vielleicht trifft es auch auf dich zu?!

Vergebe dir selbst. Liebe dich selbst mit all deinen Fehlern.


12. Hol dir Hilfe: Du darfst Schwäche zeigen!

Wenn du merkst, dass du aus deinem Gefühl einfach nicht heraus kommst, scheue dich nicht, dir professionelle Hilfe zu suchen. Du bist nicht alleine und Heilung ist möglich, auch für dich.


13. Vertraue dem Leben. Wo sich eine Türe schließt, öffnet sich eine neue

Das Leben scheint dir immer mehr Steine in den Weg zu legen, egal, wohin du schaust? Ich kenne das Gefühl, dass man ständig vor neuen Hindernissen steht, ständig neue Horrormeldungen hört und das Gefühl hat, es einfach nicht verdient zu haben, glücklich und frei zu sein.

Wenn ich mich an diese Situationen erinnere, an die Krisen, stelle ich rückblickend fest, dass ich nach jedem down einschneidende Veränderungen in meinem Leben vorgefunden oder durchgeführt habe, die mich schlagartig nach oben katapultiert haben. Letztlich bin ich also jedes Mal gestärkt und noch mir selbst bewusster aus der Sache hinausgegangen und bin dankbar für jede einzelne Situation. Wenn ich heute wieder einen Moment der Angst, Hoffnungslosigkeit oder Orientierungslosigkeit habe, erinnere ich mich an die Affirmation „Das Leben ist immer für mich. Es sollte nicht sein, da etwas noch viel Besseres auf mich wartet.“ Glaube mir, je häufiger du diesen Satz wiederholst, desto mehr wird er zu deiner Wahrheit.



Ich hoffe, du konntest ein paar Anregungen für dich mitnehmen. Diese Strategien sind mir auf die Schnelle eingefallen. Mit Sicherheit befolge ich intuitiv noch vielen anderen, die ich gerne in den nächsten Wochen nachtrage.


Ziel des Lebens ist es nicht, keine negativen Gefühle mehr zu empfinden, sondern jedes Mal die Verantwortung für diese Situation bei sich selbst anzuerkennen und von Mal zu Mal schneller wieder in das Glücksgefühl zu kommen.


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© Jale Pakhuylu, 2020 

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